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source: Bayerisches Landesamt für Statistik
url: https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2026/pm105/index.html
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date_retrieved: 2026-04-29T08:59:00Z
period: April 2026
parent_publication: Verbraucherpreisindex für Bayern (Pressemitteilung 105/2026)
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# Verbraucherpreisindex für Bayern — April 2026

**Press release 105/2026, published 29 April 2026**

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## Headline figures

- **Consumer Price Index (CPI) YoY: +2.9%** (prev. +2.8% in March)
- **CPI Month-on-Month: +0.5%** (prev. +1.2% in March)
- Core inflation (excluding food and energy): +2.4% YoY

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## Full release text

Fürth. Im Freistaat steigen die Verbraucherpreise im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent. Dabei kosten Nahrungsmittel 1,5 Prozent mehr. Die Preise für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) steigen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,8 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat März 2026 steigt der Verbraucherpreisindex im April 2026 um 0,5 Prozent. Nahrungsmittel sind im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent teurer, die Preise für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) steigen um 2,4 Prozent. Für Kraftstoffe müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher im April 2026 im Vormonatsvergleich deutlich mehr bezahlen (+5,3 Prozent). Damit steigt das allgemeine Preisniveau weiterhin an.

### Inflationsrate im April

Die Inflationsrate, gemessen als prozentuale Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat, liegt im April 2026 bei 2,9 Prozent und steigt damit weiter an. Im Vergleich zum März 2026 steigt der Verbraucherpreisindex um 0,5 Prozent.

Die Teuerungsrate des Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie, in der öffentlichen Diskussion oft als Kerninflationsrate bezeichnet, beläuft sich in diesem Monat auf 2,4 Prozent und liegt damit auch im April 2026 unter der Gesamtinflation. Die stark gestiegenen Energiepreise sind Grund für diese Entwicklung. Gegenüber dem Vormonat März 2026 steigt die Kerninflation um 0,3 Prozent.

### Nahrungsmittel

Im Vergleich zum Vormonat März 2026 steigen die Preise für Nahrungsmittel um 0,3 Prozent. Im Jahresvergleich steigen für Verbraucherinnen und Verbraucher im April 2026 die Preise um 1,5 Prozent. Brot und Brötchen (+3,7 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (+4,1 Prozent) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+5,3 Prozent) werden gegenüber dem Vorjahr deutlich teurer. Ebenso steigen die Preise im Vorjahresvergleich für Kaffee und Ähnliches (+15,7 Prozent). Obst (+2,6 Prozent) und Gemüse (+1,8 Prozent) werden gegenüber dem Vorjahr ebenfalls teurer. Molkereiprodukte und Eier sind im Vorjahresvergleich dagegen um 3,7 Prozent günstiger.

Wie schon in den Vormonaten sinken auch die Verbraucherspreise für Butter (-20,3 Prozent), Quark (-21,0 Prozent) sowie Olivenöl (-12,4 Prozent) gegenüber dem Vorjahr spürbar. Hier macht sich ein so genannter Basiseffekt bemerkbar, da die Preise für diese Produkte im Vorjahresmonat zum Teil stark gestiegen waren.

### Energiepreise

Die Preise für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) steigen im Vergleich zum März 2026 an (+2,4 Prozent). Tanken wird im April 2026 gegenüber dem Vormonat um 5,3 Prozent teurer. Die Preise für Heizöl steigen um 1,3 Prozent. Preissenkungen hingegen zeigen sich beim Strom (-0,1 Prozent) und beim Erdgas (-0,3 Prozent). Die Preise für Brennholz, Holzpellets oder andere feste Brennstoffe sind im Vormonatsvergleich ebenfalls gesunken (-12,6 Prozent).

Im Vorjahresvergleich liegen die Preise für Energie im April 2026 um 9,8 Prozent über den Preisen von April 2025, mit einem Plus von 47,4 Prozent steigt dabei vor allem der Preis für Heizöl sehr deutlich. Auch der Preis für Kraftstoffe ist im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat stark gestiegen (+26,4 Prozent). Brennholz, Holzpellets oder andere feste Brennstoffe werden im Vorjahresvergleich ebenfalls teurer (+16,7 Prozent). Strom (-6,0 Prozent) und Erdgas (-4,2 Prozent) können dagegen günstiger bezogen werden.

### Langfristige Betrachtung

Insbesondere in der langfristigen Betrachtung wird deutlich, wie stark und vor allem wie unterschiedlich sich die Energiepreise entwickelt haben: Gegenüber den Durchschnittspreisen des Jahres 2020 sind Verbraucherinnen und Verbraucher für Heizöl deutlich mehr zu zahlen. [Text continues in source...]
