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source: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
url: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/presse/2026/47-verbraucherpreise-maerz
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date_retrieved: 2026-03-30
period: März 2026
parent_publication: Verbraucherpreise März 2026 in Berlin und Brandenburg
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# Verbraucherpreise März 2026 in Berlin und Brandenburg: Preissteigerung bei Energie feuert Teuerung an

**Pressemitteilung Nr. 47**

Die Verbraucherpreise lagen im März 2026 in Berlin um 2,5 % und in Brandenburg um 2,8 % über dem Vorjahresmonat. Damit zog die Teuerung in beiden Ländern deutlich an, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Im Februar 2026 lag die Teuerung in Berlin noch unter 2 %, in Brandenburg bei 2 %.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren gestiegene Energiepreise. Sie verteuerten sich im Vorjahresvergleich in Berlin um 6,7 % und in Brandenburg um 8,5 %. Ursächlich für den deutlichen Preisanstieg war die Entwicklung der Preise bei leichtem Heizöl und Kraftstoffen, zum Teil bedingt durch den Krieg im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus. Ohne Heizöl und Kraftstoffe lag die Teuerung in Berlin bei 1,8 % und in Brandenburg bei 1,9 %. Günstiger hingegen waren in beiden Ländern Strom und Gas.

Auch für alkoholische Getränke und Tabakwaren, für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie für andere Waren und Dienstleistungen in beiden Ländern zogen die Preise überdurchschnittlich an.

## Teuerung bei Nahrungsmitteln schwächt sich weiter ab

Nahrungsmittel kosteten in Berlin 0,3 % und in Brandenburg 0,6 % mehr als vor einem Jahr und dämpften so die Inflation insgesamt.

Günstiger als vor einem Jahr waren:
- Butter: Berlin –22,9 %, Brandenburg –26,3 %
- Quark: Berlin –21,0 %, Brandenburg –28,3 %
- Kartoffeln: Berlin –12,7 %, Brandenburg –21,3 %
- Milch: Berlin –5,2 % Brandenburg –8,3 %

Deutlich teurer waren dagegen Obstkonserven. Sauerkirschen oder andere Steinobstkonserven kosteten in Berlin 42,7 % mehr und in Brandenburg 51,1 % mehr als vor einem Jahr. Auch die Preise für Kaffee, Tee und Kakao stiegen in Berlin mit 11,4 % und in Brandenburg mit 12,9 % stark an.

## Vergleich zum Vormonat

Gegenüber Februar 2026 stiegen die Preise in Berlin und Brandenburg mit jeweils 1,1 % deutlich. Auch hier wirkten Preissteigerungen bei Heizöl und Kraftstoffen inflationstreibend. Überdurchschnittlich verteuerten sich zudem die Preise für Pauschalreisen.

## Datenangebot

Ergebnisse der Verbraucherpreisstatistik finden sind im Statistischen Bericht M I 2 unter [www.statistik-berlin-brandenburg.de/m-i-2-m](https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/m-i-2-m).
